Die Eliten höhlen die Würde des Menschen Stück für Stück aus, weil es ihnen nicht passt, dass alle Bürger die gleichen Rechte haben sollen. Sie fürchten darum, dass ihre Kinder weniger Chancen haben, wenn alle gleiche Chancen erhalten – also muss die Macht gesichert werden. Dass die Zivilisation darüber zugrunde gehen könnte, ist ihnen gleichgültig.
Am Anfang wollen viele beim Schutz des Systems dabei sein. Doch während die Konzentration der Macht voranschreitet, merkt der untere Mittelstand, dass immer nur wenige übrig bleiben.
Regionen ohne Arbeit, in denen in den letzten fünfzig Jahren mühsam eine Bürgerlichkeit aufgebaut wurde, stellen heute fest, dass das Jobcenter Jagd macht und ihre Immobilien nichts mehr wert sind. Der Staat entmündigt die Betroffenen durch die Bedarfsgemeinschaft (Sippenhaft) und zwingt sie, Vermögen unter Wert zu verkaufen. Die ohnehin schon geringe Eigentumsquote in Deutschland verschlechtert sich weiter.
Mit Bürgergesellschaft hat das nichts mehr zu tun. Es ist der Ausdruck davon, wie wir Stück für Stück die Zivilisation aufgeben und die Worte im Grundgesetz nichts mehr wert sind, weil wir uns nicht danach ausstrecken. Wenn der Mieter dem noch zujubelt, weil er gleiche Rechte mit Gleichmacherei verwechselt, ist das der direkte Weg in die Barbarei.
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