Vor zweihundert Jahren gab es noch Nischen mit tatsächlich anderen, alternativen Kulturen. Heute leben wir in einer Weltgesellschaft. Zwar gibt es noch Unterschiede, aber innerhalb börsennotierter Weltunternehmen sind diese minimal. Allein die Art des Wirtschaftens ist weltweit identisch, wenn ein Unternehmen an der New Yorker Börse gelistet sein will.
Diese Homogenisierung des Denkens und Handelns, die dem globalen Kapitalismus dient, macht es umso dringender, die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft zu überwinden und sich der gemeinsamen Sache als einer universellen, kulturell übergreifenden Aufgabe zuzuwenden. Der Mensch muss sich seiner Abhängigkeit von der Tradition und seiner eigenen intellektuellen Beschränktheit bewusst werden, um das Muster der Selbstzerstörung zu durchbrechen.
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