Dieser rasende Verfall wichtiger Informationsträger in Kombination mit der Flut der kulturellen Schöpfungen führt dazu, dass wir kulturlos werden. Wir verlieren die Fähigkeit, nachzuvollziehen, was auf die Menschen vor der großen Barbarei des Zweiten Weltkriegs einwirkte.
Die Zerstörung des kulturellen Gedächtnisses durch Vernachlässigung und technologisches Diktat ist eine direkte Folge des globalen Manchesterkapitalismus und der Ethik-Ignoranz der Elite. Eine gemeinsame Sache muss die kulturelle Vielfalt als Überlebensnotwendigkeit begreifen und dem Diktat der Wirtschaftlichkeit die Pflege der Tradition entgegensetzen.
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