Werte als ökonomische Grundlage der Gegenwart

Die zeitgenössischen Ökonomen Fratzscher, Piketty, Sen und Stiglitz bestätigen die These, dass Werte in der Ökonomie weder absolut noch neutral sind. Sie entstehen durch Differenzbildung (z. B. gerecht/ungerecht), durch Setzung (politische Entscheidungen, Institutionen), sie wirken wie Axiome (Freiheit, Gleichheit, Teilhabe), und sie können gefährlich missbraucht werden (Legitimation von Ungleichheit, Ausbeutung, Exklusion).

Damit machen die Gegenwartsdebatten deutlich: Werte sind keine Randnotiz ökonomischer Theorie, sondern die Grundlage, auf der Gesellschaften ihre Zukunftsfähigkeit entscheiden.


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